Publikation | Meldung vom 12.06.2018

Studie: DsiN-Sicherheitsindex 2018 veröffentlicht

Verbraucher fühlen sich im digitalen Raum zunehmend unsicher, während die Zahl erlebter Sicherheitsvorfälle konstant bleibt.

Der Index, den DsiN (Deutschland sicher im Netz) dieses Jahr zum fünften Mal erhoben wurde, hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 0,2 Punkte auf 60,9 Punkte verschlechtert. Mehr als die Hälfte aller „Onliner“ benötigen Hilfestellungen in Bereichen, in denen digitale Kompetenzen gefordert sind. 

Im Fünfjahrestrend zeigt der DsiN-Sicherheitsindex eine Zunahme der Schutzkompetenzen. Diesen stehen jedoch noch stärker wachsende Anforderungen an IT-Sicherheit und Datenschutz gegenüber. Auch hat sich die Diskrepanz zwischen Sicherheitswissen und ihrer Umsetzungsbereitschaft im Alltag erhöht.

Als Fokusthema 2018 des DsiN-Sicherheitsindex wurden Verbraucher zu ihren Erfahrungen mit sozialen Netzwerken befragt. Circa die Hälfte der Verbraucher empfinden Vorteile durch die Nutzung sozialer Plattformen. Zwei Drittel der Nutzer sorgen sich um die Sicherheit. Sieben Prozent der Befragten gaben an, bereits Opfer von Mobbing, Belästigung und Rufschädigung im Internet geworden zu sein.

Der DsiN-Sicherheitsindex wurde heute in Berlin mit dem Bundesministerium für Justiz und Verbraucherschutz und dem Studienpartner Kantar TNS in Berlin vorgestellt.

Alle Zahlen und Hintergründe können Sie der Studie selbst entnehmen, die zum kostenlosen Download bereitsteht.