April 2003: Akademie Remscheid e.V.

Medien verändern Berufsprofile Zum Konzept medienpädagogischer Fortbildung der Akademie Remscheid

Seit 1958 bietet die Akademie Remscheid Fortbildungen zur Medienpädagogik für Fachkräfte der Jugend- und Bildungsarbeit an. Waren es in den 70-er Jahren die Seminare zur Filmrezeption, in denen Lehrer das Lehren vergaßen, weil sie selbst das Sehen neu lernten, so sind es seit 1995 die Kurse zum Umgang mit dem Internet und zur Öffentlichkeitsarbeit, in denen Pädagogen ihr Berufsprofil kritisch zu überdenken haben.

"Zum Umgang mit Wissen werden Kompetenzen des Auswählens und der Bewertung benötigt. Nur komplexe Konzepte von Bildung und Kultur können dies liefern", betont Akademiedirektor Prof. Dr. Max Fuchs. Fortbildungskurse für Pädagogen, Sozialberufler und Künstler haben nach dem Verständnis der Akademie Remscheid stets mehrere Funktionen: Sie sollen aktuelles Wissen, Geschick und Fertigkeiten im Umgang mit Medien aller Art vermitteln, fachliche und gestalterische Fähigkeiten fördern, und sie sollen - nicht zuletzt - die sozialen Kompetenzen der Teilnehmer dahingehend stärken, dass sie die Nutzung von Medien unter pädagogischen und politischen Aspekten einschätzen können.

Die Akademie Remscheid bietet ein differenziertes Bausteinsystem von Werkstätten, Fachtagungen und Qualifizierungskursen an. Die aktuellen Informationen sind von der Homepage der Akademie abrufbar. Das Jahresprogramm 2003 wird auf Bestellung kostenlos verschickt; ausführliche Sonderprospekte zu einzelnen Kursen können zusätzlich angefordert werden.

Einladung zu einem Experiment:

Vom 28. Mai bis 1. Juni 2003 findet in der Akademie Remscheid das Internationale Erzählfestival "Erzähl mir was!" statt. Parallel dazu wird eine Werkstatt "E-Stories. Geschichten erzählen mit Multimedia" angeboten, in der die Möglichkeiten erprobt werden, kleine Geschichten in lineare oder interaktive PC-Präsentationen umzusetzen. Anmeldungen sind zur Zeit noch möglich.