April 2006: Verbraucherzentrale NRW e.V., Düsseldorf

Nehmen wir beispielhaft an, Opa Gerd (67), seine Tochter Katrin (44) und deren Sohn Jan (11) hätten keine Lust mehr, sich nur auf eigene Faust in dem immer größer werdenden Wirrwarr von neuen Geräten, Bedienungsanleitungen, Kostenfallen und Elektro-Trends zurecht zu finden. Opa hat ein Handy geschenkt bekommen, findet das Ding aber vergleichsweise kompliziert. Außerdem will er sich über Digitales Fernsehen und Telefonieren übers Internet informieren. Katrin macht sich vor allem Sorgen darüber, wie sich der Medienkonsum ihres Sohns entwickeln könnte. Der wiederum sucht eigentlich nur ein paar Tipps für den Kauf eines neuen MP3-Players und fragt sich außerdem, wie er sein Handy am besten finanziert bekommt (letzteres fragt sich seine Mutter übrigens auch...). Und nehmen wir nun weiterhin an, sie würden zu all dem Ratschläge bei der Verbraucherzentrale NRW suchen...

Nachdem er sich zu seinen Telefon- und Fernsehfragen gründlich schlau gemacht hat, meldet sich Opa Gerd erst mal für den Kurs "Handyführerschein für Senioren" an, den die Verbraucherzentrale anbietet. Hier wird älteren Menschen der Einstieg in die mobil kommunizierende Welt erleichtert, was Opa Gerd auch sehr angenehm findet. Das findet sein Enkel ganz witzig, denn er macht so was demnächst in der Schule - da soll jemand von der Verbraucherzentrale in die 6. Klasse kommen und wichtige Grundlagen rund ums Handy vermitteln, damit die Schüler gar nicht erst z.B. auf Klingelton-Abo-Fallen und andere Misslichkeiten hereinfallen. "Handyführerschein für Kids" nennt sich das. Na, denkt er sich, schaden kann's wohl nicht. Katrin schließlich besorgt sich als erstes den Ratgeber für Eltern und Kinder "Computer, Handy, TV & Co.". Unter die Lupe genommen werden hier neben dem Handy auch Fernsehen, Video, Computer, Internet und Radio - quasi ein 360-Grad-Blick durchs mediengefüllte Kinderzimmer. Katrin ist übrigens Lehrerin - und erfährt bei dieser Gelegenheit auch, dass es von der Verbraucherzentrale NRW u.a. Unterrichtsmaterialien zu Themen wie Online-Shopping, Mobilfunk oder auch Werbung gibt.

Was Jan an all dem noch ein bisschen stört, ist, dass die Infos scheinbar alle über die Schule oder seine Eltern laufen - gibt's denn nichts für ihn selbst? Wie er auf Nachfrage erfährt, doch: In einem Online-Jugendmagazin unter der Adresse www.checked4you.de werden von der Verbraucherzentrale NRW wichtige Konsumthemen für Jugendliche vorab "durchgecheckt" und locker formuliert auf den Punkt gebracht. Wer z.B. Klingeltöne selber machen, sicherer im Netz surfen oder seinen PC aufrüsten möchte, findet hier die passenden Tipps. Und in Unterrichtsprojekten recherchieren und schreiben Schüler/innen zudem über eigene Konsumthemen, die unter dem Titel "schul-checker" im Online-Magazin veröffentlicht werden. Na, denkt sich Jan, dann schau' ich da doch mal...

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