Gamescamp: Ethik & Games

Was haben Games mit Ethik und Moral zu tun?

Games haben viel mehr mit Wertvorstellungen, Normen und Regeln zu tun, als wir im ersten Moment denken. In den letzten Jahren sind vermehrt Games veröffentlicht worden, die schwierige Themen behandeln. Darüber hinaus verlangen kommerziell erfolgreiche Games den Spielenden immer öfter schwere moralische Entscheidungen ab oder regen eine Auseinandersetzung mit der eigenen Moral an.

Gleichzeitig fordert das immer häufiger werdende vernetzte Spielen eine Auseinandersetzung mit dem Thema auf sozialer Ebene. In vielen Foren wird ausgiebig über Fairness und dem Umgang miteinander in Videospielen diskutiert. Welcher Umgangston ist in Chats angebracht? Wie sollte man mit Neulingen in Onlinespielen umgehen? Wie weit darf eine Clan-Feindschaft gehen? Und wie steht es um die Fairness beim Zocken?
Viele verschiedene Ebenen von Wertvorstellungen finden sich im Zusammenhang mit Games. Doch welche Aspekte davon interessieren junge Menschen zwischen 16 und 21 Jahren?

Um dieser Frage nachzugehen lädt Spielraum, ein Projekt des Instituts für Medienforschung und Medienpädagogik der TH Köln, gemeinsam mit der Akademie Remscheid und dem Spieleratgeber-NRW vom 13. bis 15. Mai 2016 interessierte Gamerinnen und Gamer zwischen 16 und 21 Jahren zum Gamescamp: Ethik & Games in die Jugendherberge Köln-Riehl ein.

Anmeldung

Mitmachen kann jeder zwischen 16 und 21 Jahren, das Kontingent ist jedoch auf 50 Gäste begrenzt. Weitere Infos und Anmeldung unter barcamptools.eu/gamescamp-ethik-und-games.
Anmeldeschluss ist am 5. Mai 2016.

Wann und wo?

Das Gamescamp: Ethik & Games findet vom 13. bis 15. Mai 2016 in der Jugendherberge Köln-Riehl statt. Es handelt sich dabei um ein Barcamp, das sich mit Games und dem Thema Ethik beschäftigt. Ein Barcamp ist ein offenes Format, das die Inhalte nicht gleich festlegt, sondern die Vorschläge und Interessen aller Teilnehmenden berücksichtigt. Das bedeutet, dass die Teilnehmenden selbst Vorschläge einbringen, was gemacht wird oder worüber gesprochen wird.
Die Kosten für Unterbringung und Verpflegung werden vom Veranstalter übernommen, eine Erstattung der Reisekosten ist (begrenzt) möglich.