Name: Medienarbeiter in der Stadt und im Kreis Paderborn
Gründungsjahr: 2009
Netzwerk-Ziel: Informationsaustausch und gegenseitige Unterstützung.
Netzwerk-Typ: Es handelt sich bei den Medienarbeitern in der Stadt und im Kreis Paderborn um rein informelle Gesprächsrunden und Kontakte. Gemeinsames Merkmal aller Beteiligten ist, dass sie sich im beruflichen Kontext mit Medien befassen und dass sie aus der Stadt und dem Kreis Paderborn stammen. Es gibt jedoch kein präzisiertes Ziel dieser Vernetzungsstruktur. Es existiert auch keine institutionalisierte Form der Kommunikation in Form von regelmäßigen Treffen oder beispielsweise einer gemeinsamen Internetpräsenz. Da einige Beteiligte auch in überregionalen Netzwerken vertreten sind, kann bei Bedarf auch auf diese Kontakte zurückgegriffen werden.
Finanzierung: Kein gesonderter Finanzierungsbedarf.
Entstehungsgeschichte: Die „Medienarbeiter in der Stadt und im Kreis Paderborn“ fanden sich 2009 zum ersten Mal auf Einladung der Bezirksregierung Detmold im Heinz Nixdorf MuseumsForum zusammen. Es handelt sich also um eine von außen initiierte Vernetzung. Es fanden einige Gesprächsrunden mit dem Ziel des gegenseitigen Austauschs statt, die jedoch nicht zur Entstehung eines stärker institutionalisierten Netzwerkes führten. Die „Medienarbeiter in der Stadt und im Kreis Paderborn“ wurden dazu eingeladen, Vortragsreihen des Heinz Nixdorf MuseumsForums mit der Ausrichtung flankierender Workshops zu unterstützen. Auf diese Workshops weist das Heinz Nixdorf MuseumsForum in seinen Pressemeldungen hin und trägt so zur Öffentlichkeitsarbeit der einzelnen „Medienarbeiter“ und der Institutionen, für die sie tätig sind, bei.
Motive / Ertrag der Beteiligten: Für die Beteiligten hat sich eine Vielzahl von Kontakten untereinander ergeben, aus denen sich unterschiedliche gemeinsame Projekte entwickelt haben. Besonderes Kennzeichen des Arbeitskreises ist, dass neben Vertretern aus unterschiedlichen Praxisfeldern auch Mitarbeiter aus unterschiedlichen Forschungsfeldern der Medienpädagogik und Medienwissenschaften vertreten sind. Durch das gegenseitige Kennenlernen wurde deutlich, welche Ressourcen an welchen Stellen vorhanden sind und von anderen benötigt werden. Kräfte können nun gebündelt und zum Erreichen gemeinsamer Ziele eingesetzt werden. Ferner wird eine Verzahnung von Forschung und Praxis forciert.
Erfolgsfaktoren / Netzwerksteuerung: Die informelle Vernetzung verfügt über keine übergeordnete Steuerung, Kontakte werden nach Bedarf aufgenommen. Doch unter den gegebenen Voraussetzungen (fehlende Finanzierung der Netzwerkarbeit und kein gemeinsames, übergeordnetes Ziel) scheint genau diese Art der unverbindlichen Vernetzung gewinnbringend: Die Beteiligten gehen keine festen Verbindlichkeiten ein, deren Einhaltung sie zu zusätzlicher Arbeit verpflichten würde. Man kennt sich jedoch untereinander und weiß, wer bei welchem Problem oder bei welcher Projektidee als potenzieller Partner ansprechbar ist.




