Sich bemerkbar machen und Resonanz erzeugen: Öffentlichkeitsarbeit

Netzwerke im pädagogischen Bereich dienen in der Regel nicht nur dem internen Austausch und der Kontaktpflege, sondern sie wollen etwas bewirken, was auch von anderen außerhalb des Netzwerkes wahrgenommen wird. Ob gemeinsame Veranstaltungen, Beratungsangebote, Publikationen, Ausstellungen oder Projekte (wie sie etwa aus den ausgewählten Netzwerk-Beispielen deutlich werden): Mit ihren Aktionsformen wollen die meisten Medienkompetenz-Netzwerke eine mehr oder minder große Öffentlichkeit, zumindest eine Fachöffentlichkeit erreichen und dort entsprechende Resonanz erzeugen.

Deshalb gehört es auch zur Zielfindung und Aufgabenteilung, sich frühzeitig über die angestrebte öffentliche Wirksamkeit und über die Maßnahmen zu verständigen, mit denen diese erreicht werden soll. So verfügen viele Netzwerke inzwischen über einen eigenen Web-Auftritt, welcher der Außendarstellung, aber auch der internen Kommunikation dienen kann. Online-Newsletter, Mailings, Beiträge in diversen Foren, Blogs oder Social Networks können die (fach-)öffentliche Wirksamkeit steigern. Wichtig ist es, beizeiten zu klären, wer hier welche Aufgaben übernehmen kann (und sich dabei nicht zu viel vorzunehmen).

Vom jeweiligen Aktionsschwerpunkt und von den zur Verfügung stehenden Ressourcen hängt es auch ab, ob – meistens kostenintensivere – Print-Produkte wie Flyer, Broschüren, Handreichungen und Plakate sinnvoll und möglich sind.

Und natürlich gilt es, publizistische Medien wie Lokalzeitungen oder die Fachpresse zu erreichen. Häufig hat es sich als hilfreich erwiesen, Presse-Vertreter von vornherein in ein Netzwerk einzubeziehen. Aber auch Medien-Partnerschaften sind denkbar, und Pressemitteilungen sollten, falls irgendwie möglich, durch direkte Gespräche und Kontakte begleitet werden.