Netzwerk-Typen

Netzwerke sind unterschiedlich

Soll Vernetzung sich nicht der reinen Kontaktpflege dienen (wie oftmals in den „Social-Networks“ des Internet), sondern, wie zumeist im pädagogischen Bereich, bestimmte inhaltliche Ziele verfolgen, so braucht ein Netzwerk zumindest ein gemeinsames Grundinteresse.

In der Regel handelt es sich dann um ein „gerichtetes Netzwerk“, dem ein bestimmtes Anliegen oder gemeinsames Ziel zugrunde liegt. Gerichtete Netzwerke spielen gerade im (medien-) pädagogischen Kontext eine zentrale Rolle, während „ungerichtete Netzwerke“ wiederum eine Basis sein können für spezielle Verabredungen oder gezielte (Sub-) Netzwerke.

Typen von Netzwerken

Netzwerke bilden Beziehungsgefüge, die aufgrund der unterschiedlich eingebrachten Perspektiven, Kompetenzen und Ressourcen auch unterschiedliche Aktionsformen hervorbringen können. Dieses kann abhängig von der Größe des Netzwerks in einem strukturierten und eher institutionalisierten Rahmen geschehen oder über mündlicher Übereinkünfte, wie sie häufig für kleinere Netzwerke typisch sind.

Dabei spielt in allen Netzwerk-Typen die Kommunikation zwischen den Akteuren eine wichtige Rolle. Dabei macht es einen gravierenden Unterschied, ob sich Eltern bei einem Elternstammtisch gelegentlich über die Mediennutzung ihrer Kinder und deren Thematisierung in der Schule sprechen oder ob sie eine Elterninitiative gründen mit dem Ziel, zusammen mit anderen Akteuren in der Kommune die schulische Medienkompetenzvermittlung voranzutreiben.