Tipps für die Praxis

Erfolgsfaktoren Verantwortung, Kooperation, Strukturierung

Je nach Größe, Zielen, Ausrichtung und Institutionalisierungsgrad von Netzwerken hängt das Gelingen des Networking von vielen Faktoren ab. Netzwerke bieten keine Organisationsform, mit der sich quasi automatisch verschiedenste Probleme universell lösen lassen. Angefangen bei einer engagierten Einzelperson, die alles zusammenhält bis hin zu einem verbindlichen Kooperationsvertrag können die unterschiedlichsten Organisationsformen und Faktoren zum Erfolg – oder auch Misserfolg – eines Netzwerkes beitragen.

Diese Aspekte können für das Gelingen eines Netzwerks von Bedeutung sein:

  • Die Partner sollten sich aufeinander verlassen können. Dazu hilft es, verbindliche Absprachen zu treffen und diese auch einzuhalten.
  • Ein gemeinsames Ziel kann nur erreicht werden, wenn auch jeder Einzelne Verantwortung übernimmt.
  • Die Beziehungen untereinander sollten von Kooperation geprägt sein. Konkurrenz untereinander behindert die Zusammenarbeit (sollte aber, falls erforderlich, offen thematisiert werden).
  • Der Zeitaufwand für die Arbeit im Netzwerk sollte so gering wie möglich gehalten werden. Hierbei hilft ein gutes Netzwerkmanagement, das zur effektiven Strukturierung und Koordination beiträgt.
  • Das Handeln im Netzwerk sollte sich optimalerweise an einer gemeinsamen Zielvorstellung / an einem gemeinsamen Leitbild orientieren. Dies kann auch durch besonders aktive Personen vorgegeben werden, mit deren Vorstellungen sich andere identifizieren.