Netzwerk-Zusammensetzung

Auf die Partner kommt es an

Entscheidend für den Erfolg eines Netzwerks ist die Zusammensetzung seiner Beteiligten bzw. die Auswahl der Partner. Als optimale Partner von Netzwerken bewähren sich Medienzentren, regionale Bildungsnetzwerke, Bibliotheken und Volkshochschulen. Die Zusammenarbeit verläuft meist sehr positiv, finanzielle Unterstützung wird oft nicht mehr benötigt. Von den jeweiligen Zielen des Netzwerks hängt es vor allem ab, wie homogen und heterogen und wie groß die Beteiligung sein soll.

Die Zusammenarbeit mit Projektpartnern, die das Netzwerk fördern, führt in der Regel zur Entwicklung des Netzwerks:

  • Neue Kontakte werden geknüpft
  • Der Austausch von Informationen, Erfahrungen und Kompetenzen wird angeregt.
  • Fortsetzung und Initiierung von (Folge-)Projekten
  • Neue Angebote und Projekte werden entwickelt.

Fragen, die bei der Partnerauswahl zu klären sind, lauten also etwa:

  • Welche Kompetenzen, Erfahrungen und Ressourcen sollten im Netzwerk vertreten sein?
  • Welche potenziellen Partner stehen überhaupt zur Verfügung?
  • Wo liegen besondere Stärken und Schwächen dieser Partner?
  • Wo zeichnen sich Konfliktpotenziale ab? Inwieweit kann auf vorhandenen und bereits bewährten Kontakten aufgebaut werden?

Kontaktpflege

Netzwerke bilden sich ja nicht voraussetzungslos, sondern beruhen auf zumeist bereits vorhandenen Kontakten. Und sie entwickeln sich aus Anlässen, die ein gemeinsames und koordiniertes Agieren von Partnern nahe legen.

So gibt es oftmals Foren, runde Tische, Arbeitsgruppen, Online-Communities oder ähnliche Arbeits- und Kommunikationszusammenhänge, über die Kontakte bereits vorhanden sind und aus denen Netzwerke entstehen können. Natürlich lassen sich auch bewusst Veranstaltungen oder Treffen initiieren, um darüber Vernetzungen entstehen zu lassen (was insbesondere bei von außen initiierten, so genannten „Top-Down“-Netzwerken keine Seltenheit ist).