Jugendschutz in Filmen und Spielen

Kennzeichnung von Filmen und Spielen

Das Prinzip der „regulierten Selbstregulierung“ greift auch im Bereich der Filme und bei den Computer- und Konsolenspielen. Die Prüfung, für welche Altersstufe ein Film freigegeben wird, führt die Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) durch. Die Alterseinstufung von Computer- und Konsolenspielen nimmt die Unterhaltungssoftware-Selbstkontrolle (USK) vor.

Bei Filmen – wie auch bei Spielen – können die folgenden Altersfreigaben vergeben werden:

  • ohne Altersbeschränkung
  • ab 6 Jahren
  • ab 12 Jahren
  • ab 16 Jahren
  • ohne Altersfreigabe.

Die Kennzeichen beziehen sich auf den jeweiligen Entwicklungsstand von Kindern und Jugendlichen; es handelt sich dabei jedoch nicht um pädagogische Empfehlungen. Welche Kriterien bei der Vergabe der Kennzeichen angelegt werden, erklären USK und FSK auf ihren Webseiten.

Indizierung durch BPjM

Logo der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM)

Zu guter Letzt spielt die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM) eine wichtige Rolle beim Jugendmedienschutz. Die BPjM ist u.a. für die Indizierung von jugendgefährdenden Medien zuständig. Wenn ein Spiel oder Film indiziert wird, darf es bzw. er auf dem deutschen Markt Kindern und Jugendlichen nicht zugänglich gemacht werden. Indizierte Medien unterliegen außerdem Beschränkungen im Verkauf und Versandhandel und dürfen nicht beworben werden. Auch im Internet können Webseiten durch die BPjM indiziert werden, so dass diese dann z. B. nicht mehr über Google auffindbar sind.

Neben dieser wichtigen Rolle beim gesetzlichen Jugendmedienschutz gehört zum Auftrag der BPjM aber auch der pädagogische Jugendmedienschutz. So bietet die BPjM beispielsweise ein Service-Telefon für Fragen zur Medienerziehung an.