Publikation | Meldung vom 12.05.2020

JIMplus 2020: Lernen und Freizeit in der Corona-Krise

Die Sonderbeauftragung der JIM-Studie zeigt Ergebnisse zum Medienumgang von Schülerinnen und Schülern während der ersten Phase der Schulschließungen.

Im Zuge der Sonderbefragung wurden 12- bis 19-jährige Jugendliche zu ihrer Mediennutzung befragt. Insgesamt haben die Befragten mehr Zeit mit dem Anschauen von YouTube-Videos, die Nutzung von Streamingdiensten und Fernsehen verbracht. Insgesamt kamen die Schüler/innen mit der ersten Phase der Schulschließungen ganz gut zurecht und bewerten die Gesamtsituation mit der Note 2,5.

 

Hier einige Ergebnisse im Überblick:

 

  • 22 % der Befragten geben an, dass ihre Klasse mit einer Cloud arbeitet.
  • 30 % der Befragten haben zu Beginn der Schulschließung Aufgaben von ihren Lehrkräften bekommen und seither kaum Kontakt mehr zu den Lehrkräften gehabt.
  • 50 % der Befragten bekommen bei Aufgaben Hilfe von Freunden über Chat. 45 % der Befragten nutzen Tutorials im Internet.
  • 90 % der 12- bis 13-Jährigen benötigen die Hilfe Ihrer Eltern Lernen.
  • Als Freizeitbeschäftigung während der Schulschließung ist Medienkonsum besonders beliebt: 67 % hören Musik, 60 % schauen Videos bei YouTube, 48 % nutzen Streamingdienste.
  • 52 % der Befragten gehen häufiger spazieren, lernen öfters und kochen/backen mehr als vor der Corona-Krise

 

Alle Ergebnisse der JIMplus 2020 können auf der Webseite des Medienpädagogischen Forschungsverbund Südwest (mpfs) heruntergeladen werden.

 

 

 


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