Publikation | Meldung vom 06.11.2019

ICILS 2018 erschienen: Deutschland und NRW im internationalen Vergleich

Die „International Computer and Information Literacy Study“ hat Computer- und informationsbezogene Kompetenzen von Schüler/innen erhoben und verglichen.

Nach der ersten Studie im Jahr 2013 wurden nun, fünf Jahre später, erneut Achtklässler/innen in Deutschland in Bezug auf ihre computer- und  informationsbezogenen  Kompetenzen untersucht. Die Studie wurde 2018 um eine Untersuchung des Kompetenzbereichs „Computational Thinking‘“ ergänzt, der den Bereich „Problemlösen und Modellieren“ aufgreift, wie er im Medienkompetenzrahmen NRW geführt ist. Die Ergebnisse werden zudem im internationalen Vergleich verortet. Eine erste gesonderte Auswertung für NRW liegt ebenfalls vor. Weitere Ergebnisse für NRW sollen 2020 bzw. 2021 veröffentlicht werden.

Grundsätzlich wird im Studienbericht (Deutschland) festgestellt, dass in gleicher Deutlichkeit wie im Jahr 2013 Entwicklungsbedarf in Bezug auf Digitalisierungsprozesse und die Ausbildung von Kompetenzen der Schüler/innen besteht. Dennoch ist sichtbar, dass Lehrkräfte und Schulleitungen sich dem Thema zunehmend engagiert widmen. Auffallend sind die großen Unterschiede bei den Kompetenzen von Schüler/innen in Abhängigkeit von der besuchten Schulform. Im internationalen Vergleich hat Deutschland insbesondere im pädagogisch-didaktischen Umgang Nachholbedarf. Deutschland bleibt weiterhin im Mittelfeld.

Alle veröffentlichen Berichte zur Studie finden sich auf der Webseite der Universität Paderborn.


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