Publikation | Meldung vom 08.11.2018

Neue Studie der FSM – Jugendmedienschutzindex

Die FSM – Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Dienstanbieter e.V. veröffentlicht den Jugendmedienschutzindex 2018!

FSM Logo

Die Studie wurde vom Hans-Bredow-Institut für Medienforschung an der Universität Hamburg und dem JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis in München durchgeführt. Sie beruht auf einer explorativen Befragung von 296 Personen, die an einer schulischen oder außerschulischen Einrichtungen in Bayern, Hamburg und Schleswig-Holstein tätig sind. Im November 2017 wurden bereits die Ergebnisse der Eltern-Kind-Befragung veröffentlicht.

Der Bericht ist in verschiedene Aspekte unterteilt, die sich um die Sorgen, die Einstellungen, das Wissen, das Handeln und die Risikowahrnehmung der Fach- und Lehrkräfte drehen. Der Schutz von Heranwachsenden vor negativen Online-Erfahrungen steht im Fokus und das bestehende Jugendmedienschutzsystem wird unter die Lupe genommen. Geschlussfolgert wird in Bezug auf Bildungspolitik, -organisation und -praxis sowie Medienpolitik und -anbieter.

Zusammenfassend ein paar Ergebnisse der Studie: 83% der Lehr- und pädagogischen Fachkräfte sind der Meinung, dass der Schutz des Kindes wichtiger ist, als ein leichter Zugang zu allen Online-Angeboten. 87% haben außerdem mindestens einen Anlass zur Sorge im Hinblick auf die Online-Nutzung von Kindern und Jugendlichen. Das meistergenannte Risiko (92%) im Bezug auf die Nutzung ist der hohe Zeitfaktor.

Falls Sie sich für alle ausführlichen Ergebnisse interessieren, steht sowohl der Download der Studie als PDF, als auch eine zugehörige Präsentation und anschauliche Grafiken auf der Homepage der FSM zur Verfügung. Des Weiteren sind auch die Ergebnisse der Befragungen von Eltern und Heranwachsenden einzusehen.


Laufend informiert bleiben! Melden Sie sich jetzt zum Newsletter des Medienkompetenzportals NRW an!