Publikation | Meldung vom 27.12.2018

Studie: Digitaler Stress in Deutschland

Die Hans-Böckler-Stiftung hat eine Befragung von Erwerbstätigen zu Belastung und Beanspruchung durch Arbeit mit digitalen Technologien unterstützt.

Drei der Kernergebnisse lauten:

  • „Der Digitalisierungsgrad des Arbeitsplatzes ist nicht alleine ausschlaggebend für das Level an digitalem Stress. Vielmehr tritt digitaler Stress dort auf, wo der Digitalisierungsgrad des Arbeitsplatzes nicht zu den Kompetenzen der Arbeitnehmer passt."
  • „Frauen arbeiten an digitalisierteren Arbeitsplätzen, sehen sich als kompetenter an und  haben ein höheres Level an digitalem Stress als Männer."
  • „Überraschenderweise ist digitaler Stress bei 25- bis 34-jährigen Arbeitnehmern ausgeprägter als bei anderen Altersgruppen. In dieser Gruppe und bei den 35-bis 44-Jährigen ist digitaler Stress am stärksten ausgeprägt. Den geringsten digitalen Stress empfinden Arbeitnehmer über 64."

Befragt wurde 2640 Arbeitnehmer/innen aus ganz verschiedenen Branchen und unterschiedlichen Hierarchieebenen.

Die komplette Studie von Henner Gimpel, Julia Lanzl, Tobias Manner-Romberg und Niclas Nüske steht online zur Verfügung.


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