04.05.2016

Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM)

Profil

Die BPjM entscheidet auf Antrag von Jugendbehörden und der Kommission für Jugendmedienschutz bzw. auf Anregung von anderen Behörden oder anerkannten Trägern der freien Jugendhilfe über die Jugendgefährdung von Medien (Träger- und Telemedien) und trägt diese in die Liste der jugendgefährdenden Medien ein (Indizierung). Damit unterliegen diese dann bestimmten Vertriebs-, Verbreitungs- und Werbebeschränkungen und dürfen nur noch Erwachsenen zugänglich gemacht werden. Die Bundesprüfstelle informiert Eltern und Erziehende, aber auch alle anderen interessierten Bürgerinnen und Bürger über Inhalte und Regelungen des Jugendmedienschutzes. Fachkräfte der BPjM vermitteln auf Messen, Tagungen und in Vorträgen Multiplikatoren und Fachleuten aus Pädagogik, Jugendschutz und Prävention Informationen aus dem Bereich Jugendmedienschutz.

Die im Zuge der Digitalisierung entstandene Medienkonvergenz und sozial vernetzte Kommunikation führen für Kinder und Jugendliche zu neuen Gefahren und Risiken (Radikalisierungsprozesse, Cybermobbing und Cybergrooming). Der Fachbereich "Weiterentwicklung des Kinder- und Jugendmedienschutzes, Prävention, Öffentlichkeitsarbeit" hat zudem die Aufgabe, auf der Grundlage des gesetzlichen Auftrages der BPjM die aktuellen und künftigen Herausforderungen an einen zukunftsfähigen Jugendmedienschutz zu gestalten.

Arbeitsschwerpunkte

Beratung
Multiplikatorenausbildung

Praktikums­angebot

Zielgruppen

Bürger(innen) und Verbraucher(innen)
Jugendliche
Kinder

Einrichtungsform

Institut

Zuletzt aktualisiert: 11.05.2018